Tierische Mitbewohner

Ich bin mit Katzen großgeworden und war seit meinem 5. Lebensjahr nie lange ohne. Dass ich auch in meinem eigenen Haushalt Katzen haben würde, war klar ^^ Und natürlich blieb es nicht dabei…


Mae, Bubu, Sam, Mayu

Bubu alias Shinnosuke (*17.04.2007)
Er wurde (zusammen mit drei weiteren Kätzchen) am 17.04.2007 in meinem alten Badezimmer geboren und hat damit am selben Tag Geburtstag wie Sailor Mars *freu* Er sieht aus wie Miez aus dem Film „Miez und Mops“, und seit dem Kindergarten wollte ich immer so einen getigerten Kater haben. Und jetzt hab ich endlich einen ^^ Bubu ist sehr lieb und verschmust, aber auch der größte Angsthase, den die Welt je gesehen hat. Er hat Angst vor allem – und das meine ich wörtlich. Aber das macht ihn noch süßer und sorgt für allerlei lustige Situationen.
Er leidet seit Februar 2016 an Diabetes und bekommt 2x täglich Insulin. Nach einer starken Gewichtsabnahme war sie zeitweise abgeklungen, kam dann aber leider zurück.
Im Mai 2017 wurden ihm aufgrund einer Entzündung mehrere Zähne gezogen, das beeinträchtigt ihn aber nicht.

Mae (*2014)
Die kleine Süße ist unsere Abenteurerin, zumindest im Sommer. Manchmal ist sie tagelang verschwunden, dann kommt sie nach hause, frisst für drei, pennt einen Tag durch und schwupp, ist sie wieder weg. Niemand weiß so genau, was sie da draußen macht, aber vielleicht will man es auch nicht so genau wissen. Im Winter allerdings kriegt man sie kaum vor die Tür.
Mae hat gerne ihre Ruhe und hat kein Problem damit, nicht im Mittelpunkt zu stehen. Aber wenn sie gestreichelt werden möchte, schnurrt sie wie ein Sägewerk und gibt auch ansonsten sehr seltsame Geräusche von sich, die manchmal an quietschende Türen erinnern.
Sam ärgert sie leider immer und sie kann sich kaum verteidigen und schreit dann wie am Spieß. Bubu, der Mae mag, kommt dann zwar immer angerannt, kuckt aber nur blöd aus der Wäsche.

Mayu (*01.2016)
Die Arme saß über ein Jahr als „Lollo“ im Bonner Tierheim. Zum einen, weil sie die ersten Monate sehr scheu war und zum anderen, weil sie schwarz ist. Leider ist das für viele immer noch ein Unglücksbringer :/ Das hielt uns aber nicht ab, und so zog sie Anfang Mai 2017 bei uns ein.
Sie ist sehr hektisch und flitzt herum wie ein Autoscooter, wobei sie alles und jeden anrempelt. Dabei schreit sie sehr laut mit einer überraschend hohen Piepsstimme.
Mittlerweile darf man sie auch streicheln, aber nicht zu lange, sonst wird sie wieder hibbelig.
Ihre Lieblingsbeschäftigung ist Essen, weswegen sie eine ziemliche Wampe bekommen hat. Dagegen müssen wir echt was tun.

Mr. Sheffield (*April 2017)
Dieser quirlige kleine Mann zog am 22.03.2018 bei uns ein und kommt aus Dortmund. Dort saß er fast ein Jahr lang in einer Pflegestelle, weil er die erste Zeit quasi unsichtbar war und niemand einen schüchternen Hamster wollte, der sich nicht blicken lässt.
Nachdem ich die Meerschweinchen-Haltung aufgegeben habe, haben mich die Nager aber nicht losgelassen, und meine Entscheidung fiel auf einen Hamster, da sie Einzelgänger sind und dadurch etwas pflegeleichter. Über Google fand ich die Hamsterhilfe NRW und dort zufällig das Profil von Mr. Sheffield, und allein aufgrund des Namens war ich sofort verliebt <3
Noch kann ich nicht viel über ihn sagen, aber schüchtern ist er sicher nicht mehr, er rennt herum, als wäre er schon ewig hier und frisst mir auch aus der Hand. Bis mindestens 19 Uhr schläft er allerdings 🙂

Sam (*2012)
Sam, der wie der Hobbit ausgesprochen wird, wurde wie Mae von mir adoptiert, als ich bei meinem Freund eingezogen bin.
Sam ist ein echter Prinz und will immer im Mittelpunkt stehen. Menschen findet er toll, andere Katzen braucht er nicht. Einerseits ist er sehr pflegeleicht, frisst alles und ist manchmal super süß und schmusig. Andererseits hat er nur Flausen im Kopf und macht sehr viel dummes Zeug, wenn er seinen Willen nicht kriegt. Außerdem ist er ein sehr guter Jäger, der uns regelmäßig „Geschenke“ vor die Tür legt: Mäuse, Blindschleichen, Maulwürfe – von lebend bis zerfetzt ist alles dabei. Brrr. Aber so ist das eben mit Freigängern.

 

Von uns gegangen

Lily (*2006 (geschätzt) – 27.04.2017)
Die süße Maus habe ich im März 2014 aus dem Duisburger Tierheim geholt (dort hieß sie Schneewittchen). Ihr Alter ist nur geschätzt, und auch über ihre Vergangenheit ist wenig bekannt; sie wurde aber aus schlechter Haltung gerettet.
Wie viele weiße Katzen mit blauen Augen hört Lily schlecht, scheint aber nicht völlig taub zu sein. Auch ihr Gleichgewichtssinn ist entsprechend angeschlagen, aber das macht sie auch zur perfekten Wohnungskatze.
Lily ist sehr ruhig und schläft viel, ist aber auch sehr zutraulich und verschmust und scheint vor nichts Angst zu haben. Momentan hat sie noch eine leichte Entzündung im linken Auge, die mit Salbe behandelt wird. Außerdem faucht sie immer, wenn Bubu ihr näher als etwa 1,5m kommt, und auch die anderen Katzen durften nur wenig näher heran. Geehrt hat sich aber nie jemand, Lily wurde immer direkt als Chefin akzeptiert.
Juli 2016 wurde eine Niereninsuffizienz festgestellt, der sie knapp ein Jahr später erlag. Dazwischen hatte sie aber wenigstens nochmal die Chance, nach draußen zu gehen und in der Sonne über Dächer zu laufen.

Marron (13.04.2005 – 19.09.2013)
Sie ist Bubus Mutter und wurde in Flachsmeer, Ostfriesland geboren. Sie ist ganz bunt und damit eine Glückskatze ^^ Sie ist ziemlich faul und daher leider auch ziemlich fett, und sie kann sehr feste zubeißen/kratzen, wenn ihr etwas nicht passt. Aber zu mir ist sie ganz lieb – meistens jedenfalls ^^; Sie ist eine selbstbewusste Katze, die ich für ihre Mir-doch-egal-Haltung immer bewundert habe.
Im September 2013 erlag sie einem Lungenödem, ausgelöst durch einen unentdeckten Herzfehler. Es ging so schnell, dass wir nichts mehr für sie tun konnten. Das war der bisher schlimmste Tag meines Lebens.

Team Rocket alias Jessie, James, Cassidy, Lotti und Anna
Die Süße Truppe, die im März 2012 mit Jessie und James begann und im Januar 2018 mit James endete, fehlt mir immer noch sehr.
Ich hatte bei meinem damaligen Freund Meerschweinchen gesehen und war sofort Feuer und Flamme. Jessie und James reisten als Paar aus der Nähe von Oldenburg zu mir und kurz danach kam Cassidy aus Kassel. Über einen Notfall nahm ich Ende des Jahres Lotti aus Essen bei mir auf, die mit über drei Jahren die Älteste in der Truppe war. Nach ihrem Tod 2014 kam Anna aus Berlin dazu, die leider ein Jahr später einer Lungenkrankheit erlag. Auch Cassidy wurde leider nicht alt, während es Jessie auf fünf Jahre und James auf ganze sieben Jahre brachte.
Es herrschte immer viel Action im großen Gehege und auch viel Geschrei, aber insgesamt haben sich alle gut verstanden und viel und gerne gegessen. Viele Geräusche wurden mit Gequieke kommentiert und besonders James hat auf seinen Namen gehört.
Da ich in der neuen Wohnung keinen Platz mehr für ein Gehege von mind. 2m² habe, habe ich die Meerschweinchen-Haltung aufgegeben. Die Stille jetzt, wo alle fort sind, macht mich immer noch traurig.

  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

One comment

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*