„Vegan leben ist genauso ungesund wie unvegan! Sagt auch Spiegel Online!“

Jaaa, der „tolle“ Artikel bei SPON, der von sooo vielen anderen Magazinen aufgegriffen wurde…
Zuerst möchte ich festhalten, dass ein Großteil der Veganer aus ethischen Gründen vegan geworden ist und nicht, weil er Sorge um seinen Cholesterinspiegel hatte. „Vegan“ ist ja keine Diät, sondern eine Lebenseinstellung. Aber das nur am Rande 😉
Der o.g. Artikel bezieht sich auf einen Test der Verbrauchterzentrale Hamburg. Die haben dort Fertigprodukte getestet. Also Fast Food. Und da ist ernsthaft jemand überrascht, dass diese nicht eine Quelle der Gesundheit sind?? Herzlichen Glückwunsch, da hat aber jemand die Weisheit auch nicht mit Löffeln gegessen.
Fakt ist: Egal ob Burger, Hot Dog, Pizza oder Schokolade: Fettig und ungesund bleibt fettig und ungesund, egal ob nun tote Tiere drin sind oder nicht. Wobei der Test ergeben hat, dass ein Großteil der Produkte weniger Fett und Kalorien enthält als die tierische Variante (und natürlich kein Cholesterin), aber das wurde in den Hertzartikeln gerne verschwiegen.
Wenn ich mich also von morgens bis abends mit Fertig- und Süßkram vollstopfe, dass kann auch Veganismus meine Gesundheit nicht retten. Allerdings geht SPON davon aus, dass alle Veganer genau das tun. Tun sie aber nicht. Die meisten kochen selbst und haben immer einen Berg Obst und Gemüse zuhause – Fertigkram gibt es nur selten. Ich selbst habe auch mal vegane Würstchen oder Gyros im Kühlschrank, das ist aber die Ausnahme. Ich koche lieber selbst. Wer aber auf Teufel komm raus ungesund leben will, der schafft das auch ohne Tierprodukte. Aber wer will das schon?
Einen tollen Artikel dazu gibt’s beim Graslutscher.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*