Geocaching & ich

Es gibt so Dinge, die man immer und immer wieder versucht, die aber einfach nicht funktionieren. Eine davon ist Geocaching.

Alles begann vor etwa 10 Jahren, als mein damaliger Freund der Meinung war, damit anfangen zu müssen. Ich habe ihm einen GPS-Empfänger geschenkt, weil die Handys damals noch nicht so gut darin waren, und los ging es. Unter’m Strich hat er, zumindest mit mir, nur zwei oder drei Caches aufgesucht, gefunden haben wir aber nichts.

Das Ganze geriet dann in Vergessenheit, doch nun, wo ich halb auf dem Land wohne und aufgrund meiner Jobsuche relativ viel Zeit habe, dachte ich mir, ich versuche es nochmal. Also App runtergeladen, Caches rausgesucht und ab dafür. Am Dienstag war ich zwei Stunden unterwegs, größtenteils in Wald und Flur, um etwa 8 Caches aufzusuchen. Am Ende war ich voller Kletten, Kratzer und Krabbelviecher, aber gefunden habe ich nichts. Ein Cache war entfernt worden, einer ging nicht auf (es war eine Mailbox) und die anderen habe ich einfach nicht gefunden, egal wie viel ich im Gebüsch herum gekrochen bin. Zwei habe ich fairerweise nur oberflächlich gesucht, weil sie in Wohngebieten waren und es mir ehrlich gesagt peinlich war, da rumzuwuseln, wenn evtl. jemand zusieht. Das würde ich dann im Dunkeln nochmal versuchen.

Am Ende bin ich also wie damals schon schmutzig, enttäuscht und mit leeren Händen wieder nach hause gegangen. Ich werde es noch ein paar Mal versuchen, aber so richtig viel Hoffnung hab ich da nicht mehr. Anscheinend bin ich einfach zu doof dafür. Oder zu sehr Stadtkind, haha XD

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